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Sind Designer die neuen Unternehmensberater – Prof. Torsten Stapelkamp, Drinks #10

Sind Designer die neuen Unternehmensberater? Diese provokative Frage stellte Thorsten Stapelkamp bei den 10. Design Drinks in Nürnberg und erntete genau das, auf das er ganz offensichtlich schon gewartet hatte: Verunsicherung, aufseiten der Designer und der Unternehmensberater.

UnternehmensberaterTorsten Stapelkamp ist Professor für Service Design und Interfacedesign an der Hochschule Hof. In seinem aktuellen Buch mit dem Titel „Service Design ist making Sense“ https://www.designismakingsense.de beschäftigt er sich ausführlich damit, dass Designer nicht nur Gestalter sind bzw. sein sollten, sondern das gesamte Paket liefern können. Service Design Prozess 4 + 1 nennt Stapelkamp die Strategie, die er dem interessierten Publikum in den Design Offices nahebrachte. Und zwar so, dass jeder es verstehen konnte. Mit Beispielen, die für Service Designer und Design Thinker nicht unbedingt neu waren, für alle anderen aber anschaulich darstellten, was gemeint ist.

Ein Designer gestaltet. Könnte man glauben. Laut Stapelkamp ist es aber der Gestalter, der gestaltet. Ist der Gestalter allerdings ein Designer, dann hinterfragt er auch, was er gestalten soll. Er denkt vom Kunden her, denkt im Ganzen und agiert im Sinne von Service Design.

Unternehmensberater oder beratendes Unternehmen?

Seine Aufgabe ist es also nicht, das letzte Glied einer langen Kette zu sein, die vom Management über die Marketingabteilung zu ihm führt. Stattdessen ist er in der Lage, ja, ist es seine eigentlich Aufgabe, Dienstleistung und Services zu gestalten. Als Stratege zu agieren. Schließlich geht es darum, etwas zu entdecken und zu definieren, es zu entwickeln und zu testen. Und das Ergebnis dessen dann umzusetzen. Vier plus eins. Wobei die eins, das Umsetzen, höchstens 30 Prozent der Design-Tätigkeit ausmacht. Der Designer als Unternehmensberater. Oder besser: als beratendes Unternehmen.

Im Rohstoff Service & Dienstleistung liegt das zukünftige Potenzial, davon ist Torsten Stapelkam überzeugt. Platz nach oben ist genug. Bestes und immer wieder zitiertes Beispiel: 80 Prozent der Unternehmen glauben, guten Service zu bieten und nur 8 Prozent ihrer Kunden stimmen dem zu. „Hier müssen wir reingrätschen und Gestalter von Nutzer-Erlebnissen werden, damit der Kunde merkt: Der macht das nicht nur hübsch, der denkt das auch durch!“

Gutschein-Code über 50 % für das aktuelle eBook von Prof. Torsten Stapelkamp

Mit dem Rabatt-Code: SD-Drinks-50 können alle interessierten Gäste der Service Design Drinks (und auch alle anderen) bis zum 31. Mai 2018 das eBook „Service Design is making Sense – Handbuch für Erfolge durch positive Kunden-Erlebnisse“ (PDF) für dann nur noch 25 Euro erwerben:
https://www.digistore24.com/product/191639?voucher=SD-Drinks-50

Unser erstes kleines Jubiläum war ein voller Erfolg. Und die nächsten Design Drinks in Nürnberg sind bereits geplant und finden am 05. Juli 2018 statt. Informationen und Anmeldung hier.

Eindrücke der Service Design Drinks Nürnberg #10

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